Delosperma
Immer häufiger im Handel zu finden – und das zu gar nicht unguten Preisen – sind diverse Arten von Delosperma.
Diese kleinen (5 bis 15 cm hoch), strauchig wachsenden Pflanzen mit fleischigen, sukkulenten Laubblättern (die als Wasserspeicher dienen) entstammen der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae), zu welcher auch Aptenia, Carpobrotus, Dorotheanthus, Lampranthus und Mesembryanthemum zählen.
Ursprünglich heimisch ist Delosperma in vielen Ländern Afrikas – insbesondere dort, wo es auch ein wenig Sommerregen gibt.
Die Gattung Delosperma hat sehr viele Arten – bei uns wird man die Unterteilung abseits der Pflanzenprofis wohl in Blütenfarben einteilen. Deren gibt es nämlich viele Varianten – und alle sind ziemlich großartig.
Hauptsächlich sind es wohl auch die hübschen und farbenprächtigen Blüten, die uns zu Delosperma greifen lässt.
Wie bei Mittagsblumengewächse üblich, zeigt sich die Blüte nur an wirklich sonnigen Tagen nach längerer Sonneneinstrahlung – dafür dann aber umso prächtiger.
Bei den bei uns erhältlichen Hybriden von Delosperma ist es sehr fraglich, ob diese auch über den Winter im Steingarten bzw. Blumenbeet bleiben dürfen – im Internet findet man hier sehr viele Thesen zur Winterhärte:
„Bedingt winterhart“ ist hier oft zu lesen – dazu braucht es aber recht milde Winter (mit nur wenig Minusgraden), einen Winterschutz sowie auch trockene Böden. Eine schwierige Aufgabe in österreichischen oder mitteleuropäischen Wintern…
Als ideal wird die frostfreie Überwinterung in einem kühlen und nicht zu dunklen Raum empfohlen.
Da ich Delosperma bisweilen nur einjährig kultiviert habe und 2026 doch einige Pflänzchen angeschafft wurden, werden nun im Winter 2026/2027 beide Varianten probiert und im Frühling 2027 wird dann (an dieser Stelle) bilanziert;-)
Standort und Pflege Delosperma
Schon die ursprüngliche Herkunft (Afrika) weist darauf hin: Delosperma mag es warm und vollsonnig.
Ein Steingarten bzw. ein Beet mit viel Kies- und Schotteranteil eignet sich wunderbar für Delosperma-Arten, sehr wohl ist aber natürlich auch das Kultivieren im Blumenbeet oder im Blumenkisterl möglich.
Achten Sie beim Standort nur darauf, dass der Platz sehr sonnig ist – dann haben Sie auch länger Freude mit den Blüten der Pflanze.
Beim Substrat ist Delosperma nicht sehr wählerisch: Normale Erde mit etwas Sand, Kies und Steinen, Kakteenerde oder ein individueller Mix tut es jedenfalls. Wichtig ist aber jedenfalls, dass das Substrat rasch abtrocknen kann und gut durchlässig ist. Staunässe mag Delosperma nämlich überhaupt nicht! So Sie Delosperma in Töpfen haben, lassen Sie bei Möglichkeit auch den Untersetzer weg.
Bezüglich Düngen richten sich etwaige Gaben natürlich nach dem gewählten Substrat. Sind da sowieso schon einige Nährstoffe drin, muss nur ganz wenig (bis gar nicht) gedüngt werden. Wenn schon Düngen, dann nur in der Wachstums- bzw. Blütezeit.
Auch die Gießkanne muss bei Delosperma nur sehr selten in den Einsatz gebracht werden – steht diese im Freien, gießen sie maximal in besonders trockenen Phasen.
Sehr gut eignet sich für die Pflanzen auch ein überdachter Bereich – dann ist die „Überschwemmungsgefahr“ einigermaßen gebannt und sie können auch ab und an mit der Gießkanne vorbeikommen. Zwischen den Wassergaben aber unbedingt stark abtrocknen lassen.
Auch mit dem Vermehren von Delosperma habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt.
Dies soll aber gar nicht so schwer sein: Geht es der Pflanze gut, vermehrt sie sich selbst und bildet sogar Horste. Auch von Teilen, Stecklingen (zuerst abtrocknen lassen) sowie von der Vermehrung wird berichtet – anschließen finden Sie diesbezüglich auch einen sehr professionell wirkenden Link.




