Kuhschellen – Küchenschellen
Kuhschellen bilden eine eigene Gattung in der Familie der Hahnenfußgewächse und sind auf der gesamten Nordhalbkugel Eurasiens und Nordamerika in der Natur und in vielen Variationen zu finden.
In unseren Breiten beheimatet ist häufig die „Gewöhnliche Kuhschelle“ („Pulsatilla vulgaris“) – eine violett blühende Kuhschelle.
Ob der Beliebtheit der Kuhschellen (welche oft auch „Küchenschellen“ benannt werden) sind Kuhschellen auch schon in unterschiedlichen Varianten im Handel angekommen – auch die weißblühende „Alba“ ist dort bzw. in den Gärten häufig anzutreffen.
Kuhschellen blühen relativ früh (und hübsch) im Frühling und sind damit auch in den heimischen Blumenbeeten angekommen.
In der Natur wird man die Kuhschelle von März bis Mai (je nach Lage) ab und an in Trockenrasen und Bergwiesen finden – in Österreich und Deutschland steht die Pflanze (auch ob Wegfall solcher Lebensräume) unter Naturschutz!
Um ein paar Euro kann man aber Kuhschellen im Baumarkt/Blumenhandel erwerben und sich damit eine dauerhafte (ausdauernde, winterharte) Pflanze in den Garten holen.
Nicht nur die Blüten der Kuhschellen sind hübsch – auch die Bildung des hohen Samenstands ist durchaus ein Blickfang.
Pflege und Standort Kuhschellen – Küchenschellen
Wie schon erwähnt: Die Kuhschellen wachsen in der Natur eher in trockeneren Bereichen.
Sonnig sollte der Standort jedenfalls sein (idealerweise vollsonnig) – ob des geringen Wasserbedarfs bietet sich vielleicht sogar ein vollsonniger Steingarten an.
Bezüglich Substrat hat die Kuhschelle wenig Anspruch – normale Erde (höherer Kalkanteil von Vorteil) sollte durchaus ausreichend sein. Wichtig ist jedenfalls, dass das Substrat durchlässig ist und sich keine Staunässe bilden kann.
Ein wenig Humus im Substrat ist durchaus (für die Blühfreudigkeit) animierend, Dünger müssen Sie hingegen nur einbringen, so die Erde ziemlich nährstoffarm ist.
Auch die Gießkanne ist eigentlich kaum notwendig – die Kuhschelle sollte eigentlich mit dem natürlichen Niederschlag ihr Auslangen finden. Beim Gießen gilt hier jedenfalls: Weniger ist mehr!
Vermehren kann man die Kuhschelle mittels Samen oder auch mit Wurzelschnittlingen (siehe Linktipp ganz unten).


