Bitterwurz – Lewisia cotyledon

Gewöchnliche Bitterwurz – Lewisia cotyledon

Lewisia cotyledon - Bitterwurz - Porzellanröschen

Lewisia cotyledon – Bitterwurz – Porzellanröschen

Eine durchaus hübsch blühende und -zumeist- mit rosa Blüten ausgestattete Pflanze ist die Lewisia cotyledon. Im deutschen Sprachraum hört sie entweder auf „Gewöhnliche Bitterwurz“ oder -deutlich hübscher- auf „Porzellanröschen“.

Lewisia ist eine eigene Gattung in der Familie der Quellkrautgewäche und stammt ursprünglich aus den USA. Dort findet man sie in wärmeren Regionen in steinigen, felsigen Gebieten – oft auch aus Felsritzen herauswachsend.

Das Porzellanröschen ist ein immergrüner Kleinstrauch mit sukkulenten Blattwerk – optisch ähnelt Lewisia dotyledon (ohne Blüten) auch ein wenig den bei uns häufig zu findenden Hauswurzen. Bitterwurz hat nur etwas längere und dünnere Blätter.

Die meisten Porzellanröschen haben (die auch hier zu sehenden) rosa Blüten, es gibt aber auch weiße Blüten bzw. auch schon (ob der Popularität der Pflanze) andere Varianten.

Geblüht wird in unseren Breiten von April bis in den Juli hinein (je nach Standort).

Prinzipiell verträgt Bitterwurz/Lewisia/Porzellanröschen auch deutliche Minusgrade und wird in der Regel als „winterhart“ angeboten. Insbesondere in Steingärten macht sie sich besonders fein – dort sollte auch das Substrat zur Pflanze passen.

Wohnt man in einem frostigeren Bereich, ist ein Abdecken der Pflanze über den Winter empfohlen. Der dicke Wurzelstock sollte in Normalwintern aber nicht erfrieren.

Pflege und Standort Lewisia cotyledon

Mit der Heimat Süd-USA ist schon klar: Die Pflanze mag es warm. Zu sonnig sollte es aber auch nicht sein – „halbschattig“ ist die einhellige Empfehlung der Experten.

Bitterwurz - Lewisia cotyledon

Bitterwurz – Lewisia cotyledon

Besonders wichtig ist das Substrat – auch wenn das Porzellanröschen keine Diva ist: Normalerde bzw. Blumenerde alleine passen nicht. Mischen Sie unbedingt Schotter, Stand und Steine hinzu – auch ein Mix mit guter Kakteenerde sollte passen.

Humusarm und gut durchlässig sollte die Erde sein und auch Kalk mag die Pflanze nicht.

Eine gute Drainage ist somit für die Lewisia dotyledon relevant – Staunässe sollte es keinesfalls geben, das würde der Wurzelstock nicht lange überleben.

Die Gießkanne können Sie bei der Bitterwurz überhaupt vergessen: Mit dem bei uns fallenden Regenwasser sollte die Pflanze absolut das Ausreichen finden.

Nur in absoluten Hitze- und Trockenphasen darf man die Bitterwurz auch einmal mit ein wenig Wasser versorgen – im Steingarten sind aber ohnehin zumeist nur Pflanzen, denen der bei uns vorkommende Niederschlag mehr als ausreichend ist…

Auch in Sachen Dünger gilt: Wenig bis nichts ist mehr.

Vermehren kann man das Porzellanröschen via Blatt- oder Zweigstecklingen – das wird schon bald versucht und bei Gelingen wird hier gegebenenfalls auch optisch berichtet. Auch mit den nach der Blüte gebildeten Samen kann man die Bitterwurz natürlich vermehren – achten Sie hier aber darauf, dass die Samen Kaltkeimer sind und daher erst einen Winter kalt bis kühl lagern müssen.

Weitere Infos Lewisia cotyledon:

Gewöhnliche Bitterwurz – Lewisia cotyledon bei Wikipedia

Bitterwurz – Lewisia