Euphorbia trigona mintcream – Dreikantige Wolfsmilch
Euphorbia trigona wird bei uns auch „Dreikantige Wolfsmilch“ bzw. „Afrikanischer Milchbaum“ genannt, gehört zu Gattung Wolfsmilch in der Familie der Wolfsmilchgewächse und ist primär in Tropengebieten Afrikas bzw. auch Asiens beheimatet.
Wie bei den Wolfsmilchgewächsen üblich, sollte man den Kontakt des Milchsaftes mit der Haut vermeiden – so Sie eine Euphorbia bearbeiten, sind Handschuhe bzw. rasches Händewaschen kein Fehler.
Den Namen hat die Euphorbia trigona durch seine 3-kantigen Zweige erhalten – oft denkt man (was aber nicht zutrifft) bei der Ansicht einer Euphorbia trigona auch an einen Kaktus.
Der sukkulente Strauch entwickelt sich in wärmeren Gegenden (wo er ganzjährig draußen steht) oft zu einem bis zu 2 Meter hohen Baum und wird auch gerne als Heckenpflanze verwendet.
Neben den unscheinbaren (bis zu 5 cm langen) Blättern bilden sich auf den Zweigen auch Dornen – durch diese Hecke mag dann wohl niemand durchbrechen…
Durch die hübsche Optik der Euphorbia trigona (hier zu sehen ist die Variante „Eurphorbia trigona mintcream“, die ein wenig heller ist als die Normalvariante) ist die Dreikantige Wolfsmilch auch bei uns oft als Zimmerpflanze zu sehen.
Im Zimmer wird sie allerdings maximal einen Meter hoch und hat auch nicht die idealen Bedingungen. Die Pflanze ist aber nicht sehr heikel und vegetiert bei falscher Pflege oft jahrelang dahin ohne klare Anzeichen des Unwohlseins zu zeigen. Nur „Ertränken“ geht normalerweise schnell…
Nachdem die Pflanzen schon seit Menschengedenken via Stecklinge vermehrt wurden, sind diese zumeist heute nicht mehr blühfähig. Wenn doch (nahezu nie als Zimmerpflanze), sind dann kleine gelb-weiße Scheinblüten zu beobachten.
Standort und Pflege Euphorbia trigona
Prinzipiell ist die Euphorbia trigona eine eher pflegeleichte Sukkulente. Sehr wichtig für ein jahrelanges Überleben bei uns ist aber jedenfalls eine gute Drainage. Verwenden Sie hier z.B. eine qualitative Kakteenerde und keinesfalls heimische Normalerde oder billige Blumenerde.
Euphorbia trigona mag es war und hell (15 bis 25 Grad wären ideal) – ein Ausflug in den Garten wäre im Sommer der Gesundheit der Pflanze sicher dienlich. Achten Sie dabei aber darauf, diese nicht zu rasch in die direkte Sonne zu bringen (2 Wochen Übergang im Schatten wären gut) sonst sind Verbrennungen ziemlich wahrscheinlich. Auch nach der Eingewöhnungsphase wäre ein wenig Verschattung fein – die Mittagssonne mag die Euphorbia trigona nicht so sehr.
Im Winterquartier ist eine helle Überwinterung zwar gut – es sollte aber auch hier kein Südfenster sein.
Bezüglich Gießkanne ist auch hier weniger mehr: In der Wachstumszeit (Frühling bis Herbst) lassen Sie das Substrat unbedingt gut abtrocknen (so schnell verdurstet eine Sukkulente nicht) und vermeiden Sie unbedingt Staunässe. Ein Untersetzer sollte sich rasch leeren bzw. nach Regenfällen gleich entleert werden.
So Sie die Möglichkeit haben, stellen Sie die Dreikantige Wolfsmilch im Winter etwas kühler – 10 bis 15 Grad wären hier z.B. fein. Wassergaben dann nur noch ganz selten (z.B. 1x im Monat ein Schlückchen) – kommt natürlich auch auf die vorhandene Luftfeuchtigkeit an.
Vermehren kann man die Euphorbia trigona mit Stecklingen. Mehr Infos dazu bei den Linktipps.
Weitere Informationen Euphorbia trigona:
Euphorbia triogona bei Wikipedia