Raphionacme zeyheri

Raphionacme zeyheri – Kaudex mit vielen Varianten

Raphionacme zeyheri mit Blättern

Raphionacme zeyheri mit Blättern

Wie viele Kaudexpflanzen, die sich die heimischen Exotenliebhaber in das Glashaus oder den Wintergarten (bzw. auch in die Wohnung) stellen, ist auch Raphionacme zeyheri eine waschechte Südafrikanerin.

Die zur Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) bzw. der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) zählende Pflanze ist in unseren Breiten noch eher selten – verlässliche Informationen lassen sich daher bisweilen nur spärlich im Net finden.

Fix ist, dass der Kaudex von Raphionacme zeyheri 15 bis 25 cm hoch wird und dabei in der regel runde Formen bildet – aber auch eher längliche bzw. variable Formen (siehe mein Exemplar am Bild) sind nicht selten.

Die Zweige der Pflanze schießen ab dem Frühling oben aus dem Kaudex und bleiben mit einer Länge von 5 bis 15 Zentimeter eher kurz.

Blüht Raphionacme zeyheri, soll es sich dabei um grün-gelbe Blätter handeln – bisweilen kann ich das aber noch nicht bestätigen (noch keine Blüte geschafft).

Wie bei den meisten Kaudexpflanzen zieht das Laub dann im Herbst ein bzw. vertrocknet – man kann dieses so es dann restlos vertrocknet ist auch umgehend entfernen.

Standort und Pflege Raphionacme zeyheri:

Raphionacme zeyheri Austrieb

Raphionacme zeyheri Austrieb

Als Substrat verwende ich (wie bei den meisten Südafrikanern) qualitativ hochwertige Kakteenerde mit sehr guter Drainage.

Wie alle Kaudexpflanzen mag es auch Raphionacme zeyheri durchaus sonnig und warm – Teile des Tages sollte aber auch Schatten auf die Pflanze fallen.

Bei mir steht der Kaudex im Sommer unter dem überdachten Vordach (zur Südseite) – insbesondere im Frühjahr nach dem Auswintern achte ich besonders darauf, dass nicht gleich die pralle Sonne ganztätig auf den (zumeist gerade austreibenden) Kaudex fällt.

Später (wenn die Blätter gebildet sind, welche für Schatten sorgen) im Jahr darf es dann schon ein wenig mehr bis viel Sonne sein.Als Kaudexpflanze ist der Wasserbedarf nach dem Einziehen bzw. in der winterlichen Ruhephase (Oktober-November bis zumeist April) gering bis gar nicht vorhanden – im Winterquartier gibt es von November bis Februar-März zumeist gar kein Wasser (dazu ist ja auch der Kaudex da), im März gibt es dann ein kleines Schlückchen und ab dem Zeitpunkt, an welchem man den Neuaustrieb sieht, kann man wieder mehr (je nach Temperatur und Standort) gießen.

Raphionacme zeyheri Kaudex

Raphionacme zeyheri Kaudex

Wichtig dabei immer: Keine Staunässe und gut abtrocknen lassen. Lieber weniger als mehr gießen!

Gedüngt wird nur in der Wachstumszeit – und zwar mit qualitativ hochwertigem Kakteendünger.

Bezüglich Temperatur halte ich mich an die klassische “+10-Grad-Formel”:

Bleiben die Nachttemperaturen regelmäßig über 10 Grad, kommt Raphionacme zeyheri aus dem Winterquartier (bei mir leider ein eher kälterer Wohnraum – ein trockenes Glashaus oder Wintergarten mit 10-13 Grad wäre feiner), fallen die Temperaturen im Herbst unter 10 Grad, geht es wieder ins Haus.

Wie schon erwähnt: Gewöhnen Sie Raphionacme zeyheri beim Auswintern zuerst einmal an die direkte Sonne (anfangs nur ein paar Stunden) – sonst nimmt der junge Austrieb nämlich ziemlich sicher Schaden.

Vermehren lässt sich Raphionacme zeyheri via Samen und auch mit Stecklingen – hier kann ich noch nicht über Erfahrungen berichten.